Ernährungsberatung

Zertifikat_R_RGBIch habe mich intensiv mit der artgerechten Ernährung unserer Hunde beschäftigt, eben auch, weil es mir wirklich Spaß macht, genau hinzusehen. Nicht überall wo „Premium“ drauf steht, ist auch wirklich Premiumqualität drin. Was sehen wir, wenn wir unserem Hund ins Maul schauen? Das Gebiss eines Raubtieres, dessen Hauptnahrung Fleisch ist.

Und um die einzelnen Fütterungsmethoden ranken sich soviele Meinungen, Ansichten und Gerüchte, wie es Futtersorten am Markt gibt.

Was sehen wir, wenn wir uns die Deklarationen auf verschiedenen Hundefuttersäcken anschauen? Meist steht dort an erster Stelle Getreide. Wenn nicht an erster Stelle, dann wird es in verschiedene Getreidesorten gesplittet und ergibt dann aber in der Gesamtheit den hauptsächlichen Bestandteil. Man könnte den Eindruck haben, dass es sich nicht mehr um ein Futter für einen Karnivoren handelt, sondern für Hühner oder Nagetiere.

Getreide hat einen hohen Nährwert und ist wesentlich billiger als Fleisch, was sicher einer der Gründe, für die Verwendung im Hundefutter ist. Leider ist Getreide für einen Hund nicht so gesund wie für einen Menschen. Abgesehen davon, dass der Hund es nun nicht wirklich gut verwerten kann, besteht außerdem der Verdacht, dass eine stark getreidelastige Ernährung des Hundes die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigt und bei bereits bestehender Krebserkrankung das Wachstum von Tumoren beschleunigt.

Neben dem vielen Getreide ist dann tatsächlich auch Fleisch enthalten. Wie viel denn? Schauen Sie mal genau hin: mindestens 24 % Huhn/Rind/Lamm? Klingt nicht nach sehr viel. Aber da sind ja auch noch die tierischen Nebenerzeugnisse! Was verbirgt sich dahinter? Klingt ja grundsätzlich nicht schlecht, bei der Antwort auf diese Frage dreht sich aber so mancher Magen um: tierische Nebenerzeugnisse sind z.B. Schlachtabfälle, Federn, Füsse, Schnäbel, Hufe, etc. . Das ganze wird dann richtig hoch erhitzt, damit diverse Erreger vernichtet werden, allerdings so auch alle Nährstoffe, die da irgendwo noch drin waren und als keimfreies Mehl kommt es dann rein ins Hundefutter. Dem Hund schmeckts, unter Umständen dank verschiedener Lockstoffe, und der Hundehalter ist  zufrieden, denn er gibt seinem Hund ja ein gesundes und erstklassiges Hundefutter, eine Vollnahrung der es an nichts fehlt…. (und falls doch, gibt es von dem selben Hersteller noch dazu passende Nahrungsergänzungsmittel)

Natürlich gibt es auch sehr gute Hundefutter – ohne Zweifel.  Diese aber zu erkennen ist für viele Hundehalter oft nicht einfach. Teuer muss nicht zwingend gut sein und eine schöne und natürliche Verpackung verspricht nicht zwingend, einen ebenso natürlichen und gesunden Inhalt.

Neben der Wahl des richtigen Fertigfutters gibt es natürlich auch die Möglichkeit, das Futter selbst zu zu bereiten. Hier kann man nun entweder selber kochen oder das Futter roh und natur belassen füttern. Biologisch Artgerechtes Rohes Futter kann jeder ganz leicht selber zusammenstellen und es ist die natürlichste Form, seinen Hund zu füttern. Die Hunde danken es einem mit Vitalität, glänzendem Fell und leuchtenden Augen und manch ein mäkeliger Fresser kann seine Mahlzeit kaum noch erwarten und frisst mit gesundem Appetit seinen Napf leer. Und das schöne ist: Sie wissen, was Ihr Hund frisst, denn Sie haben es selber zusammen gestellt. An erster Stelle steht beim Barfen das rohe Fleisch und fleischige Knochen, dieses wird ergänzt mit bekömmlichen Obst und Gemüsesorten und Blattsalaten, welche püriert entweder gesondert gefüttert werden oder je nach Zusammensetzung mit dem Fleisch vermengt werden. Ergänzt mit einem Schuss gesunder, naturbelassener Öle bekommt Ihr Hund alles was er braucht. Haben Sie Interesse an dieser Form der Ernährung? Ich gebe Ihnen gerne ausführliche Informationen an die Hand  und erstelle zusammen mit Ihnen auf Ihren Hund individuell zugeschnittene Futterpläne.

  • Was braucht der Hund nun wirklich für ein gesundes und langes Hundeleben?
  • Was verbirgt sich hinter Deklarationen wie „pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse“?
  • Was sollte ein Hund fressen oder auch nicht fressen, der unter Allergien leidet?
  • Futterergänzungen… welche sind sinnvoll und wann?
  • Ist BARF kompliziert?

Auf Fragen wie diese antworte ich Ihnen gerne. Wir beleuchten gemeinsam die Vor- und auch die Nachteile der einzelnen Fütterungsvarianten. Somit können Sie sich umfassend ein eigenes Bild machen und somit die Variante auswählen, die zu Ihnen und Ihrem Hund passt. Alles weitere zum Ablauf finden Sie HIER.

 

Meier mit Knochen

Foto: Mit freundlicher Genehmigung: Sophie Strodtbeck (www.strodtbeck.de)

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