Hundeerziehung – Warum?

Die tollen Eigenschaften des Hundes, allen voran seine große Bereitschaft sich vertrauensvoll und eng an seinen Menschen zu binden, sowie seine erstaunliche Fähigkeit, sich den Gegebenheiten anzupassen, haben ihn zum beliebten Familienmitglied, Freizeitpartner und Freund gemacht.

Doch es gibt auch Situationen, die uns als Menschen das Zusammenleben mit den Vierbeinern schwieriger machen können.
In genau diesen Situationen kann uns Erziehung des Hundes helfen, wieder zu einem harmonischen, tollen, spaßbringendem und entspannten Miteinander zu finden.

Auch Hunde benötigen schlicht und ergreifend Erziehung, um sich in unserer zivilisierten Umwelt zurecht zu finden und um zu lernen, wie man sich als angepasstes Mitglied der Gemeinschaft und verlässlicher Begleiter des Menschen benimmt.

Folgende wichtige Elemente sollte Ihr Hund jederzeit beherrschen:

  • Zurückkommen auf Ihren Rückruf – und das aus allen denkbaren Situationen und Ablenkungen
  • Hinsetzen auf Ihr bestimmtes Zeichen
  • Hinlegen auf Ihr bestimmtes Zeichen
  • Stehenbleiben (auf der Stelle) auf Ihr bestimmtes Zeichen
  • Mitgehen des Hundes direkt neben Ihnen
  • Jeglichen aufgenommen Gegenstand auf Ihr Zeichen hin ausgeben

All diese Dinge sind unerlässlich für eine zuverlässige Kontrollierbarkeit Ihres Hundes, denn diese gewährt Ihrem Hund ein Maximum an Freiheit und Lebensfreude und nicht zuletzt uns selbst ein gutes und zufriedenes Gefühl im Umgang mit unserem vierbeinigen Familienmitglied.

Da Hunde anders als wir Menschen „denken“ und weil es ihnen nicht möglich ist, unsere Sprache inhaltlich zu verstehen, setzt eine anhaltend erfolgreiche Erziehung Wissen über den Hund, sein Wesen und Verhalten sowie eine für diesen eindeutige und verständliche Kommunikation voraus.

Mit dem Ziel, dass Mensch und Hund mehr Freude mit- und aneinander haben, möchte ich dem interessierten Hundehalter gerne die gewaltfreien Methoden einer artgerechten und zeitgemäßen Hundeerziehung nahebringen.
Entsprechend der individuellen Persönlichkeit Ihres Hundes werden Sie von mir fachlich beraten und unterstützt. Sie können lernen, das Hundeverhalten im Allgemeinen und den eigenen Hund im Speziellen besser zu verstehen und die Freude an der Arbeit mit Ihrem Hund zu entdecken, zu fördern und zu genießen.

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Beratung vor dem Welpen- oder Hundekauf

Beratung vor dem Welpen- oder Hundekauf

Lassen Sie sich beraten vor dem Kauf Ihres Hundes. Man kann bereits vor dem Kauf viel dafür tun, dass das spätere Zusammenleben harmonisch verlaufen wird. Und da man sich im Normalfall ja ein Hundeleben  lang an diesen einen Hund bindet, ist eine möglichst sorgfältige Auswahl besonders wichtig.

Welcher Hund passt zu Ihnen?

In der Beratung können Fragen geklärt werden, wie:

  • soll er aus dem Tierheim, der Zeitung, dem Internet oder vom Züchter sein?
  • Soll er „nur“ Familienhund sein? Vielleicht gibt es kleine Kinder, mit denen er auskommen muss?
  • Möchte ich mit ihm später joggen, trainieren oder soll es doch lieber ein „Sofawolf“ sein?
  • Bin ich selbst eher ein ruheliebender oder ein sehr aktiver Mensch, d.h., welches Temperament sollte mein zukünftiger Hund haben?
  • Welchen Pflegeaufwand kann ich bewältigen?
  • Soll es lieber ein Rüde oder eine Hündin, Rassehund oder Mischling sein?
  • Wenn’s denn ein Rassehund sein soll, welche Rasse passt zu mir?

Wie Sie sehen, gibt es so einiges zu bedenken, und die o.a. Fragen sind sicherlich noch nicht alle.

Gerne berate ich Sie natürlich auch, wenn Sie bereits einen bestimmten Hund ins Auge gefasst haben, aber unsicher sind, ob dieser zu Ihnen passt.

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Ernährungsberatung

Zertifikat_R_RGBIch habe mich intensiv mit der artgerechten Ernährung unserer Hunde beschäftigt, eben auch, weil es mir wirklich Spaß macht, genau hinzusehen. Nicht überall wo „Premium“ drauf steht, ist auch wirklich Premiumqualität drin. Was sehen wir, wenn wir unserem Hund ins Maul schauen? Das Gebiss eines Raubtieres, dessen Hauptnahrung Fleisch ist.

Und um die einzelnen Fütterungsmethoden ranken sich soviele Meinungen, Ansichten und Gerüchte, wie es Futtersorten am Markt gibt.

Was sehen wir, wenn wir uns die Deklarationen auf verschiedenen Hundefuttersäcken anschauen? Meist steht dort an erster Stelle Getreide. Wenn nicht an erster Stelle, dann wird es in verschiedene Getreidesorten gesplittet und ergibt dann aber in der Gesamtheit den hauptsächlichen Bestandteil. Man könnte den Eindruck haben, dass es sich nicht mehr um ein Futter für einen Karnivoren handelt, sondern für Hühner oder Nagetiere.

Getreide hat einen hohen Nährwert und ist wesentlich billiger als Fleisch, was sicher einer der Gründe, für die Verwendung im Hundefutter ist. Leider ist Getreide für einen Hund nicht so gesund wie für einen Menschen. Abgesehen davon, dass der Hund es nun nicht wirklich gut verwerten kann, besteht außerdem der Verdacht, dass eine stark getreidelastige Ernährung des Hundes die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigt und bei bereits bestehender Krebserkrankung das Wachstum von Tumoren beschleunigt.

Neben dem vielen Getreide ist dann tatsächlich auch Fleisch enthalten. Wie viel denn? Schauen Sie mal genau hin: mindestens 24 % Huhn/Rind/Lamm? Klingt nicht nach sehr viel. Aber da sind ja auch noch die tierischen Nebenerzeugnisse! Was verbirgt sich dahinter? Klingt ja grundsätzlich nicht schlecht, bei der Antwort auf diese Frage dreht sich aber so mancher Magen um: tierische Nebenerzeugnisse sind z.B. Schlachtabfälle, Federn, Füsse, Schnäbel, Hufe, etc. . Das ganze wird dann richtig hoch erhitzt, damit diverse Erreger vernichtet werden, allerdings so auch alle Nährstoffe, die da irgendwo noch drin waren und als keimfreies Mehl kommt es dann rein ins Hundefutter. Dem Hund schmeckts, unter Umständen dank verschiedener Lockstoffe, und der Hundehalter ist  zufrieden, denn er gibt seinem Hund ja ein gesundes und erstklassiges Hundefutter, eine Vollnahrung der es an nichts fehlt…. (und falls doch, gibt es von dem selben Hersteller noch dazu passende Nahrungsergänzungsmittel)

Natürlich gibt es auch sehr gute Hundefutter – ohne Zweifel.  Diese aber zu erkennen ist für viele Hundehalter oft nicht einfach. Teuer muss nicht zwingend gut sein und eine schöne und natürliche Verpackung verspricht nicht zwingend, einen ebenso natürlichen und gesunden Inhalt.

Neben der Wahl des richtigen Fertigfutters gibt es natürlich auch die Möglichkeit, das Futter selbst zu zu bereiten. Hier kann man nun entweder selber kochen oder das Futter roh und natur belassen füttern. Biologisch Artgerechtes Rohes Futter kann jeder ganz leicht selber zusammenstellen und es ist die natürlichste Form, seinen Hund zu füttern. Die Hunde danken es einem mit Vitalität, glänzendem Fell und leuchtenden Augen und manch ein mäkeliger Fresser kann seine Mahlzeit kaum noch erwarten und frisst mit gesundem Appetit seinen Napf leer. Und das schöne ist: Sie wissen, was Ihr Hund frisst, denn Sie haben es selber zusammen gestellt. An erster Stelle steht beim Barfen das rohe Fleisch und fleischige Knochen, dieses wird ergänzt mit bekömmlichen Obst und Gemüsesorten und Blattsalaten, welche püriert entweder gesondert gefüttert werden oder je nach Zusammensetzung mit dem Fleisch vermengt werden. Ergänzt mit einem Schuss gesunder, naturbelassener Öle bekommt Ihr Hund alles was er braucht. Haben Sie Interesse an dieser Form der Ernährung? Ich gebe Ihnen gerne ausführliche Informationen an die Hand  und erstelle zusammen mit Ihnen auf Ihren Hund individuell zugeschnittene Futterpläne.

  • Was braucht der Hund nun wirklich für ein gesundes und langes Hundeleben?
  • Was verbirgt sich hinter Deklarationen wie „pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse“?
  • Was sollte ein Hund fressen oder auch nicht fressen, der unter Allergien leidet?
  • Futterergänzungen… welche sind sinnvoll und wann?
  • Ist BARF kompliziert?

Auf Fragen wie diese antworte ich Ihnen gerne. Wir beleuchten gemeinsam die Vor- und auch die Nachteile der einzelnen Fütterungsvarianten. Somit können Sie sich umfassend ein eigenes Bild machen und somit die Variante auswählen, die zu Ihnen und Ihrem Hund passt. Vereinbaren Sie einfach einen Termin zur Ernährungsberatung!

 

Meier mit Knochen

Foto: Mit freundlicher Genehmigung: Sophie Strodtbeck (www.strodtbeck.de)

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